Auf den Spuren der Plastiki

Mag. Michael Rundel [1]

Im Wahlpflichtfach Physik [2] haben sich Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit Prof. Rundel [3] auf die Spuren der sagenumwobenen Plastiki [4] begeben. Dabei hatten wir nicht so hehre Ziele wie David de Rothschild [5] der mit seiner Plastiki-Expedition [6] auf die Gefährdung der Meere durch Plastikmüll aufmerksam machte.

Die Vorbereitungen

Ein Segelkatamaran [7] aus 12.500 PET-Flaschen [8] schien uns dann doch ein etwas zu ehrgeiziges Projekt und wir begnügten uns mit dem Bau eines Floßes aus PET-Flaschen, dass eine einzige Person tragen sollte.

Am Anfang standen einige theoretische Überlegungen zur Anzahl der notwendigen PET-Flaschen, zur Verbindung der Flaschen und Parkettierung [9]. Das interessanteste Problem war die Druckerhöhung im Inneren der Flaschen. Sobald nämlich Druck auf eine leere verschlossene PET-Flasche ausgeübt wird, verringert sich das Volumen und damit der Auftrieb [10]. Unsere Überlegungen brachten schließlich drei Möglichkeiten hervor: Trockeneis [11] (so wie bei der Original-Plastiki), Kohlenstoffdioxid [12] bei der Reaktion von Backpulver und Essig und Einkleben eines Fahrradventils [13] in den Schraubverschluss der Flasche und Aufpumpen mit einer Fahrradpumpe. Wir entschieden uns für die CO2-Variante.

Die Umsetzung

Für die Umzusetzen der Projekts benötigt man zunächst jede Menge PET-Flaschen. Also wurden eine Woche lang Flaschen in Klassen und Lehrerzimmer gesammelt. Als wir die berechnete Anzahl an Flaschen hatten, wurden sie mit Backpulver und Essig gefüllt und versiegelt. Die Flaschen wurden mit Kabelbindern zu 3er-Einheiten zusammengebunden und schließlich auf eine Styrodur [14]-Platte mit Kunststoff-Seil befestigt.

Die Jungfernfahrt

Nach vielen Doppelstunden des gemeinsamen Überlegens, Experimentierens und Bastelns war die BRG4-Plastiki schließlich soweit: am 8. 7. 2016 (sic! [15]) fand die Jungfernfahrt unserer Plastiki an der Alten Donau [16] unweit der Kagraner Brücke statt. Der Stapellauf begann mit einer Überraschung: Unser erster Matrose sprang so überschwänglich in die Mitte des Floßes, dass es in der Mitte brach. Die anfängliche Enttäuschung wich dann aber bald der Begeisterung und Freude über zwei halbe Plastiki (oder Plastikis?) - wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann…

Bildergalerie

 [17]

Massenproduktion

 [18]

Kabelbinder - einfach genial

 [19]

Schön langsam wird's ein Floß

 [20]

Jungfernfahrt

 [21]

Ahoi!

 [22]

Labiles Gleichgewicht

 [23]

Das Wasser ist zum Glück tief genug

 [24]

Schwimmhilfe für Nichtschwimmer

Vielleicht interessiert Sie noch die Inhalte der folgenden Seiten:

Homepage Michael Rundel [25] Physik [26] Fächer [27] Sprechstunden [28]